stefan kutzenberger: friedinger

stefan kutzenberger: friedinger
deuticke, 2018

rasant, skurril, selbstironisch: stefan kutzenbergers romandebüt über einen verhinderten autor und einen abenteuerlichen politskandal

kutzenberger hat einen schreiburlaub in griechenland geschenkt bekommen. jetzt könnte er endlich seinen roman anfangen, wäre da nicht friedinger, der ihm eine abenteuerliche geschichte von verbotenen waffenlieferungen und heimtückischen morden erzählt, einem skandal, in den die spitzen der politik verwickelt sind. zu wem wollte der pakistani, dessen leben auf dem linzer voest-parkplatz jäh endet? was will der anonyme anrufer, der friedinger vor der gefahr warnt, in der er nun schwebt, und warum führt eine spur nach amstetten? in kutzenbergers roman über kutzenberger wechseln zeit- und handlungsebenen in rasantem tempo, und autor und held drehen sich ebenso kunstvoll wie selbstironisch um sich selbst.

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