lina loos

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du silberne dame du.
briefe von und an lina loos
(hg. adolf opel)

einmal am peter-altenberg-stammtisch sitzen, von joseph roth mit einem buch beschenkt werden, arthur schnitzler zu einem theaterstück anregen, im salon von berta zuckerkandl plaudern, mit else lasker-schüler über literatur sprechen und sich von adolf loos über architektur belehren lassen. lina loos hat all das gemacht. sie war vertraute, freundin, lehrerin und schülerin so vieler beeindruckender persönlichkeiten.

das von adolf opel sorgfältig herausgegebene und kommentierte buch mit zahlreichen bisher unveröffentlichten briefen lässt viele dieser begegnungen lebendig werden und uns in das wien ihrer zeit eintauchen.

der herausgeber adolf opel stellt das buch im gespräch mit jorghi poll vor. lesung aus den briefen von sebastian reiner und sarah legler.

lina loos (1882-1950, wien). nach kurzer ehe mit dem architekten adolf loos als schauspielerin und kabarettistin an renommierten bühnen u.a. in wien, berlin und new york. ab 1904 regelmäßig journalistische und literarische veröffentlichungen in diversen magazinen und zeitungen. sie engagierte sich in der frauen- und friedensbewegung, vizepräsidentin des bundes demokratischer frauen und mitglied des österreichischen friedensrates.

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