literatur und exil

erzählungen auf reisen

lesung und vortrag von und mit
susanne gregor

do, 22. oktober, 19.00 uhr

eine lesung mit vortrag zum thema literatur und exil.
schriftstellerin susanne gregor, aus der damaligen tschechoslowakei nach österreich eingewandert, widmet sich im vortrag den
unterschiedlichen zugängen zum thema literatur:
schreiben entwurzelte autor_innen anders?
brauchen die leser_innen überhaupt deren biografien, um ihre texte zu verstehen?
wie empfinden sogenannte exil- und migrationsautor_innen das schreiben in der fremde?
welchen einfluss haben der umstand der entwurzelung und die fremdsprache auf die künstlerische entwicklung/arbeit?
exil-literatur heute: was sind die gegenwärtigen entwicklungen und welches potential birgt die sogenannte „migrationsliteratur“?
die teilnehmer_innenanzahl ist bei dieser veranstaltung beschränkt, eine anmeldung ist erforderlich bis 20.10.:
nora.walch@exilforschung.ac.at 

susanne gregor, geb. 1981 in zilina, zog mit ihrer familie 1990 nach österreich, studierte germanistik und kommunikations-wissenschaften, lebt heute in wien als freie autorin.
bisher erschienen:
„kein eigener ort“ (roman, edition exil, 2011),
„territorien“ (roman, literaturverlag droschl, 2015),
„unter wasser“ (erzählungen, literaturverlag droschl, 2018)
„das letzte rote jahr“ (roman, frankfurter verlagsanstalt, 2019)