joseph mcveigh

 

joseph mcveigh: ingeborg bachmanns wien
insel verlag, 2016
25.70 €

porträt der dichterin als junge frau
im herbst 1945 macht sich die 19-jährige ingeborg bachmann auf den weg, den sie später als ihren “längsten” bezeichnen wird, hinaus aus dem ländlichen kärnten, über innsbruck und graz nach wien. sie beginnt ein studium der philosophie, germanistik und psychologie, gehört bald zum engeren kreis um hans weigel im café raimund, lernt paul celan, ilse aichinger, milo dor und viele andere nachwuchsschriftsteller und künstler kennen und veröffentlicht neben ihrer arbeit für den amerikanischen besatzungssender rot-weiß-rot erste gedichte und erzählungen. die im krieg schwer beschädigte, von den alliierten besetzte stadt wird ihr zu einer neuen “heimat an der grenze: zwischen ost und west, zwischen einer großen vergangenheit und einer großen zukunft.”
so kenntnis- wie detailreich schildert joseph mcveigh ingeborg bachmanns entwicklung als junge autorin im geistig-kulturellen milieu der nachkriegszeit bis zu ihrem großen erfolg bei der lesung der gruppe 47 im mai 1953 und ihrem langen abschied aus wien.

taborstrasse 17A 1020 mo–fr 10–19 sa 10-18 tel: +431 908 13 26 nuevo@tiempo.at