karl-markus gauß

karl-markus gauß: zwanzig lewa oder tot.
vier reisen
zsolnay, 2017
22.70 €

karl-markus gauß ist wieder auf reisen gegangen, in osteuropa und auf dem balkan. in moldawien, dem ärmsten staat des kontinents, hat er sich mit der “moldawischen sehnsucht” infiziert, der sympathie für land und leute. in bulgarien erkundet er ein anderes land als jenes, von dem uns immer wieder schlechte politische nachrichten erreichen. und in zagreb entdeckt er das wechselspiel von erinnern und vergessen, das die nationale kultur von kroatien prägt. in der vojvodina schließlich, einst ein europa im kleinen, begibt er sich auf die spur seiner donauschwäbischen mutter. kenntnisreich vereint gauß reportage, geschichte und autobiographie zu reiseliteratur, wie sie kein anderer zu schreiben weiß.
karl-markus gauß, geb. 1954, schreibt für große zeitungen wie die ‘zeit’, die ‘faz’, die ‘nzz’ und ‘die presse’. er ist autor und herausgeber der zeitschrift ‘literatur und kritik’ und lebt heute in salzburg. der essayist erhielt 2006 für sein gesamtwerk den ‘georg-dehio-buchpreis’ des deutschen kulturforums östliches europa sowie den ‘manès-sperber-preis’, 2007 den ‘mitteleuropa-preis’ und 2009 den ‘donauland-sachbuchpreis’. im jahr 2010 wurde ihm der johann-heinrich-merck-preis für literarische kritik und essay verliehen, 2014 der österreichische kunstpreis in der kategorie literatur.

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