franz schuh

franz schuh: fortuna
aus dem magazin des glücks
zsolnay, 2017
22.70 €

originell, verspielt, gescheit: franz schuhs betrachtungen über das glück
“ich schreibe über das glück”, schreibt franz schuh, “erstens weil ich glück hatte, und zwar so viel, dass ich damit dem unvermeidlichen unheil trotzen kann. zweitens weil ich den eindruck habe, dass das glücksstreben alle menschen gemeinsam haben, dass aber das glück die menschen auch voneinander trennt, weil nicht alle, wahrscheinlich nur die wenigsten menschen halbwegs glücklich sind.” im wort “glück” fließt vieles von dem ineinander, was man von der menschlichen existenz wissen kann und vielleicht sogar wissen sollte. von der ablehnung des wortes bis zu seiner spekulativen ausbeutung und zur endgültigen banalisierung reicht die bandbreite dieser betrachtungen zur philosophie des glücks.

franz schuh, 1947 in wien geboren, studium der philosophie, geschichte, germanistik in wien. 1976 – 80 generalsekretär der grazer autorenversammlung. redakteur der zeitschrift “wespennest”. lehrbeauftragter an der hochschule für angewandte kunst. arbeitsgebiete: essay, erzählung, roman, rezension. zahlreiche preise, u.a. der österreichische kunstpreis in der sparte literatur.

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