ingeborg nordmann & ursula ludz (hg.): hannah arendt

ingeborg nordmann & ursula ludz (hg.): hannah arendt
wie ich einmal ohne dich leben soll, mag ich mir nicht vorstellen
piper, 2017
39.10 €

briefwechsel mit den freundinnen charlotte beradt, rose feitelson, hilde fränkel, anne weil-mendelsohn und helen wolff
freundschaft, so arendt in ihrem denktagebuch,gehört zu den “tätigen modi des lebendigseins”, und briefe sind deren herausragende zeugnisse. dieser band versammelt weitgehend unveröffentlichte briefwechsel der politischen philosophin mit ihren langjährigen freundinnen charlotte beradt, rose feitelson, hilde fränkel, anne weil-mendelsohn und helen wolff. neben den gemeinsamen projekten prägte die freundschaften auch, dass alle frauen die wirklichkeiten von emigration und immigration kannten. die briefwechsel führen mitten hinein in arendts gedanken- und arbeitswelt, sie erzählen privates und alltägliches aus fünf sehr unterschiedlichen, intensiv gelebten freundschaften.

hannah arendt, am 14. oktober 1906 in hannover geboren und am 4. dezember 1975 in new york gestorben, studierte philosophie, theologie und griechisch unter anderem bei heidegger, bultmann und jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 emigration nach paris, ab 1941 in new york. 1946 bis 1948 lektorin, danach als freie schriftstellerin tätig. 1963 professorin für politische theorie in chicago, ab 1967 an der new school for social research in new york.

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